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„Es ist unmöglich, noch eine Box zu ergattern!“ Der Juni wird eine neue Welle von Preiserhöhungen einläuten!

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Die derzeitige freie Kapazität am Markt ist relativ gering und angesichts der Umleitung durch das Rote Meer sogar unzureichend, was sich deutlich bemerkbar macht. Mit der Erholung der Nachfrage in Europa und Amerika sowie den Sorgen über die längeren Umleitungszeiten und die verzögerten Schifffahrtspläne während der Krise im Roten Meer haben die Verlader ihre Bemühungen zur Auffüllung ihrer Lagerbestände verstärkt, sodass die Frachtraten insgesamt weiter steigen werden. Maersk und DaFei, zwei der größten Schifffahrtsunternehmen, haben angekündigt, die Preise im Juni erneut anzuheben. Die Nordic FAK-Raten gelten ab dem 1. Juni. Maersk verlangt maximal 5.900 US-Dollar pro 40-Fuß-Container, während DaFei seine Preise am 15. Juni um weitere 1.000 US-Dollar auf 6.000 US-Dollar pro 40-Fuß-Container erhöht hat.

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Darüber hinaus wird Maersk ab dem 1. Juni einen Zuschlag für die südamerikanische Ostküsten-Hauptsaison erheben – 2000 US-Dollar pro 40-Fuß-Container.

Aufgrund des geopolitischen Konflikts im Roten Meer sind internationale Schiffe gezwungen, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren, was nicht nur die Transportzeit erheblich verlängert, sondern auch erhebliche Herausforderungen für die Schiffsdisposition mit sich bringt.

Die wöchentlichen Fahrten nach Europa haben es Kunden aufgrund der unterschiedlichen Größen und Abläufe schwer gemacht, Frachtraum zu buchen. Europäische und amerikanische Händler haben daher begonnen, ihre Lagerbestände im Voraus aufzufüllen und entsprechend zu planen, um Platzengpässe während der Hochsaison im Juli und August zu vermeiden.

Ein Verantwortlicher eines Speditionsunternehmens sagte: „Die Frachtraten steigen schon wieder, und wir kriegen nicht mal die Kisten!“ Dieser „Kistenmangel“ ist im Grunde ein Platzmangel.


Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2024