Hersteller Good Price Natriumbicarbonat CAS: 144-55-8
Anwendungen von Natriumbicarbonat
1. Natriumhydrogencarbonat, bekannt als Natron und Backpulver, ist das gebräuchlichste Triebmittel. Wird Natron, eine alkalische Substanz, zu einer Mischung gegeben, reagiert es mit einer Säure und bildet Kohlendioxid. Die Reaktion lässt sich wie folgt darstellen: NaHCO₃(s) + H⁺ → Na⁺(aq) + H₂O(l) + CO₂(g), wobei die H⁺-Ionen von der Säure stammen. Backpulver enthalten Natron als Hauptbestandteil sowie Säure und weitere Zutaten. Je nach Zusammensetzung kann Backpulver als Einfachwirkungs-Backpulver schnell Kohlendioxid freisetzen oder als Doppelwirkungs-Backpulver schrittweise. Natron dient auch als Kohlendioxidquelle für kohlensäurehaltige Getränke und als Puffer. Neben dem Backen findet Natron zahlreiche weitere Verwendung im Haushalt. Es wird als Allzweckreiniger, Desodorierungsmittel, Antazidum, Feuerlöschmittel und in Körperpflegeprodukten wie Zahnpasta verwendet. Natriumhydrogencarbonat ist in wässriger Lösung eine schwache Base mit einem pH-Wert von etwa 8. Das Hydrogencarbonat-Ion (HCO₃⁻) ist amphoter, d. h., es kann sowohl als Säure als auch als Base wirken. Dadurch besitzt Natron eine Pufferwirkung und die Fähigkeit, sowohl Säuren als auch Basen zu neutralisieren. Lebensmittelgerüche, die von sauren oder basischen Verbindungen stammen, können mit Natron zu geruchsneutralen Salzen neutralisiert werden. Da Natriumhydrogencarbonat eine schwache Base ist, neutralisiert es Säuregerüche besonders gut.
Der zweitgrößte Anwendungsbereich von Natriumbicarbonat, der etwa 25 % der Gesamtproduktion ausmacht, ist die Verwendung als Futtermittelzusatz in der Landwirtschaft. Bei Rindern trägt es zur Aufrechterhaltung des pH-Werts im Pansen bei und fördert die Faserverdaulichkeit; bei Geflügel hilft es durch die Zufuhr von Natrium im Futter, den Elektrolythaushalt zu erhalten, verbessert die Hitzetoleranz der Tiere und die Eierschalenqualität.
Natriumhydrogencarbonat wird in der chemischen Industrie als Puffer, Treibmittel, Katalysator und chemischer Rohstoff eingesetzt. In der Ledergerberei dient es der Vorbehandlung und Reinigung von Häuten sowie der pH-Wert-Regulierung während des Gerbprozesses. Durch Erhitzen von Natriumhydrogencarbonat entsteht Natriumcarbonat, das in der Seifen- und Glasherstellung Verwendung findet. In Arzneimitteln wird Natriumhydrogencarbonat als Antazidum und Puffer eingesetzt und dient in Brausetabletten als Kohlendioxidquelle. Trockenlöscher des Typs BC enthalten Natriumhydrogencarbonat (oder Kaliumhydrogencarbonat). Weitere Anwendungsgebiete von Hydrogencarbonat sind die Zellstoff- und Papierverarbeitung, die Wasseraufbereitung und die Erdölförderung.
2. Natriumhydrogencarbonat ist ein Backtriebmittel mit einem pH-Wert von ca. 8,5 in einer 1%igen Lösung bei 25 °C. Es wirkt zusammen mit lebensmittelgeeigneten Phosphaten (sauren Backtriebmitteln) und setzt dabei Kohlendioxid frei, das sich beim Backen ausdehnt und dem Gebäck zu mehr Volumen und Zartheit verhilft. Es wird auch in Trockengetränken zur Kohlensäurebildung verwendet, die durch Zugabe von Wasser zu der Mischung aus Natriumhydrogencarbonat und einer Säure entsteht. Es ist Bestandteil von Backpulver und wird auch als Natron, Natriumhydrogencarbonat oder Natriumsäurecarbonat bezeichnet.
3. Herstellung vieler Natriumsalze; Quelle von CO2; Bestandteil von Backpulver, Brausesalzen und Getränken; in Feuerlöschern, Reinigungsmitteln.
4. Natriumhydrogencarbonat (Backpulver) ist ein anorganisches Salz, das als Puffer und pH-Wert-Regulator sowie als Neutralisationsmittel verwendet wird. Es findet Anwendung in hautglättenden Pudern.
Spezifikation von Natriumbicarbonat
| Verbindung | Spezifikation |
| Gesamtalkaligehalt (als NaHCO3) | 99,4 % |
| Trocknungsverlust | 0,07 % |
| Chlorid (als Cl) | 0,24 % |
| Weiße | 88,2 |
| pH (10 g/L) | 8.34 |
| Als mg/kg | <1 |
| Schwermetall mg/kg | <1 |
| Ammoniumsalz | Passieren |
| Klarheit | Passieren |
Verpackung von Natriumbicarbonat
25 kg/Sack
LagerungGut verschlossen, lichtundurchlässig und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
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Häufig gestellte Fragen













